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Update 21.10.21

Anbei die aktuell geltenden Regelungen und Vorschriften in einem Überblick zusammengefasst. Diese Regelungen können auch in der Konfi-Arbeit Anwendung finden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Lesen und Beachten der angegeben §§ dennoch nötig ist!

Grundsätzliches

  • Die 14. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (14. BaylfSMV) folgt einer anderen Systematik als die bisherigen Verordnungen.
  • Die örtliche 7-Tage-Inzidenz spielt eine untergeordnete Rolle, maßgeblich ist die sogenannte Krankenhausampel (landesweite coronabedingte Krankenhauseinweisung und Intensivbettenbelegung).
  • Im Moment steht die Ampel auf „grün“ (Stand: 21.10.21). Wenn die landesweiten Krankenhauseinweisungen steigen (gelb) oder es zu einer erhöhten Intensivbettenbelegung kommt (rot), ergreift die Staatsregierung weitere Maßnahmen. Diese werden dann zusätzlich öffentlich bekannt gegeben. Es ist also wichtiger denn je, die aktuellen Entwicklungen auf mehreren Ebenen im Blick zu behalten!
  • Personenobergrenzen fallen praktisch weg, Sonderregelungen gibt es nur noch bei Großveranstaltungen ab 1.000 Personen.
  • Grundsätzlich müssen weiterhin Schutz- und Hygienekonzepte für den Veranstaltungsort beachtet und/oder erstellt werden. Wichtige Ausnahme für die Jugendarbeit: Die Pflicht zu Erstellung eines individuellen Infektionsschutzkonzeptes nach §6 der 14. BaylfSMV (Schutzund Hygienekonzept) entfällt, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen erfasst. (Dies heißt, dass man sich auf das Konzept beispielsweise des Gemeindehauses oder der eigenen Jugendräume beziehen kann und nicht für jede Maßnahme ein extra Konzept erstellen muss.)

Wenn die Krankenhausampel auf „grün“ steht gilt:

Maskenpflicht für Innen nach §2 der 14. BaylfSMV

  • In Gebäuden und geschlossenen Räumen besteht die Pflicht, eine medizinische Maske zu tragen.
  • An festen Sitz- oder Stehplätzen und bei Einhaltung des 1,5 Meter Abstandes kann die Maske abgenommen werden. Kinder bis zum 6. Geburtstag bleiben weiterhin von der Maskenpflicht befreit.
  • Draußen gilt grundsätzlich keine Maskenpflicht.

„3G-Regel“ für drinnen:

  • Gilt ab einer 7-Tage-Inzidenz von 35 im Landkreis bzw. der kreisfreien Stadt.
  • Der Zugang zu geschlossenen Räumen ist dann nur mit einem 3G-Nachweis (geimpft, genesen, getestet) erlaubt.
  • Wichtig: Kinder bis zum 6. Geburtstag, noch nicht eingeschulte Kinder und Schüler_innen mit regelmäßiger Testung im Rahmen der Schule sind getesteten Personen gleichgestellt.
  • Bei Übernachtungen ist nach dem 3G-Nachweis bei Ankunft ein zusätzlicher Test alle 72 Stunden erforderlich (entfällt für Geimpfte und Genesene).
  • Wir empfehlen grundsätzlich die Vorlage des 3G Nachweis zu dokumentieren. Bei Schüler_innen die regelmäßig getestet werden kann z.B. der vorgelegte Schülerausweis als Nachweis gelten.
  • Als Nachweis für die Befreiung reicht bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland die Vorlage eines aktuellen Schülerausweises, einer aktuellen Schulbesuchsbestätigung oder die Vorlage eines Schülertickets nebst einem amtlichen Ausweispapier.
  • Im Übrigen gibt es für den Testnachweis nach wie vor drei verschiedene Möglichkeiten:
    • Ein PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde.
    • Ein PoC-Antigentest, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.
    • Ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentest zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttest), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Kontaktdatenerfassung nach §5 der 14. BaylfSMV

Relevant sind hier die Pflicht zur Kontakterfassung in der Gastronomie, bei Angeboten mit Übernachtungen bzw. für den Beherbergungsbetrieb und bei Tagungen und Kongressen.

Erleichterung bei freiwilligen weitergehenden Zugangsbeschränkungen:

  • Die 2G- und 3G+-Regelungen sind eine freiwillige Entscheidung jedes Veranstalters bzw. Trägers.
  • Sie sind überall dort anwendbar, wo bisher 3G galt.
  • Bei 2G und 3G+ entfallen die Maskenpflicht und der Mindestabstand.
  • Bei Anwendung einer der beiden Regelungen muss deutlich und im Vorfeld darauf hingewiesen werden (z.B. in der Ausschreibung, auf der Homepage etc.).
  • Wirksame Zugangskontrollen sind zu überlegen und entsprechend umzusetzen.
  • Die Absicht eine 2G- oder 3G+-Veranstaltung zu machen, muss der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorab angezeigt werden.
  • 2G bedeutet: Nur Geimpfte, Genesene und Personen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, haben Zutritt zur Maßnahme oder Veranstaltung.
  • 3G+ bedeutet: Nur Geimpfte, Genesene, Personen unter 12 Jahren (siehe oben) und Personen, die einen PCR/POC-PCR/Nukleinsäureamplikationstechniktest nicht älter als 48 Stunden vorlegen, haben Zutritt zur Maßnahme oder Veranstaltung. (Schüler_innen gelten nach Vorlage des Schüler_innenausweises nach oben beschriebenem Maßstab als getestet).

Wenn die Krankenhausampel auf „gelb“ steht gilt:

  • Die Staatsregierung entscheidet über weitere Maßnahmen.
  • Diese werden öffentlich bekannt gegeben und sind zu beachten.
  • Wir informieren dann zeitnah hier auf der Seite.

Wenn die Krankenhausampel auf „rot“ steht gilt:

  • Die Staatsregierung entscheidet über weitere Maßnahmen.
  • Diese werden öffentlich bekannt gegeben und sind zu beachten.
  • Wir informieren dann zeitnah hier auf der Seite.

Dokumentation der Teilnahme zur Kontaktverfolgung:

  • Für die kontaktfreie Erfassung der Teilnahme an einer konkreten Veranstaltung können  auch die Luca-App verwendet werden. Über das Scannen eines QR-Codes ist hier eine Dokumentation und Kontaktverfolgung im Sinne des §5 der 14. BayIfSMV möglich.
  • Allen Teilnehmenden muss (weiterhin) die schriftliche Dokumentation der Teilnahme ermöglicht werden. Sei es weil der Teilnehmer kein entsprechendes Smartphone hat oder er aus datenschutzrechtlichen Gründen die Nutzung einer der oben genannten Apps ablehnt.

Für z.B. Gruppenstunden (auch mit Konfis), Gremiensitzungen oder sonstigen Treffen mit absehbarem Personenkreis gilt demnach:

  • Draußen keine Maske und kein 3G- Nachweis
  • Drinnen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht, außer an festen Sitz- oder Stehplätzen und bei 1,5 Metern Abstand.
  • 3G-Nachweis ab einer 7-Tages- Inzidenz von 35 für Innen (Regelung für Kinder unter 6 Jahre und Schüler_innen beachten, s.o.)
  • Bei freiwilligem 2G oder 3G+ entfällt Maskenpflicht und Abstand (bitte beachten: zuständige Kreisverwaltungsbehörde informieren)
  • Kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept für die Veranstaltung erforderlich (bis 100 Personen). Allerdings muss man das allgemeine Schutz- und Hygienekonzept der Räumlichkeiten (Jugendraum/ Gemeindehaus) beachten.
  • Keine Kontaktverfolgung notwendig
  • Gemeinsames Essen und Kochen ist grundsätzlich möglich. (Achtung, hier könnte sich die Pflicht der Kontaktverfolgung ergeben). Rahmenkonzept Gastronomie beachten! Der Verzehr mitgebrachter Verpflegung ist aber ohne Kontaktverfolgung möglich!
  • Bei Hauptberuflichen: Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten

Für z.B. Tagesmaßnahmen und Tagesausflüge ohne Übernachtung gilt demnach:

  • Siehe oben (Gruppenstunde)
  • Zusätzlich ist das Tragen einer medizinischen Maske im öffentlichen Personennahverkehr und/oder in anderen geschlossenen Fahrzeugbereichen zu beachten.

Für z.B. Grundkurse, (Wochenend-)Freizeiten und sonstige Maßnahmen mit Übernachtung gilt demnach:

  • 3G-Nachweis bei Ankunft und (bei längeren Maßnahmen), alle 72 Stunden weitere Testung (ausgenommen Geimpfte und Genesene)
  • Draußen keine Maske
  • Drinnen ist das Tragen einer medizinischen Maske Pflicht, außer an festen Sitz- oder Stehplätzen und bei 1,5 Metern Abstand.
  • Bei freiwilligem 2G oder 3 G+ entfällt die Maskenpflicht und der Abstand (bitte beachten: zuständige Kreisverwaltungsbehörde informieren)
  • Kontaktverfolgung notwendig
  • Kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept für Maßnahmen unter 100 Personen notwendig. Es gilt das Infektionsschutzkonzept der Übernachtungseinrichtung.
  • Rahmenkonzept Beherbergung und Gastronomie beachten.
  • Bei Hauptberuflichen: Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten

Der Träger ist dafür verantwortlich sich regelmässig über die aktuelle Entwicklung zu informieren:

Gremiensitzungen, Konferenzen und Dienstbesprechungen

Präsenzsitzungen ehrenamtlicher Gremien von Körperschaften des öffentlichen Rechts oder Dienstbesprechungen sind möglich ohne Maske, wenn der Mindestabstand von 1,5 m zur nächsten Person gewahrt ist. 3G-Nachweis ab einer 7-Tages-Inzidenz von 35 für Innenräume ist zu beachten. Videokonferenzen haben sich vielfach bewährt und sollen weiterhin als gute Arbeitsweisen genutzt werden. Bei Hauptberuflichen: Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten

Informiert Euch regelmässig über die aktuellen Entwicklungen auf der Homepage der Evangelischen Jugend Bayern und des Bayerischen Jugendringes!

Bei Fragen könnt Ihr Euch auch jederzeit direkt ans Jugendwerk wenden (andreas.brueckner@elkb.de).

Herzliche Grüße aus dem Jugendwerk

Diakon Andreas Brückner

Bild: pixabay.com

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