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Update 17.01.2022

Anbei die aktuell geltenden Regelungen und Vorschriften in einem Überblick zusammengefasst. Diese Regelungen können auch in der Konfi-Arbeit Anwendung finden. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass das Lesen und Beachten der angegeben §§ dennoch nötig ist!

Die aktuellen Corona Regeln der OBA in leichter Sprache sind auf der Homepage der OBA der EJ Augsburg zu finden.

Grundsätzliches

Am 24. November ist die 15. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (15. BayIfSMV) in Kraft getreten, die bis zum 09.02.2022 gilt (letzte Änderung durch die Verordnung am 11.01.2022).

Das Prinzip des Ampelsystems ist ersetzt durch die Inzidenzgrenze von 1.000 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner je Landkreis bzw. kreisfreier Stadt.

Ob ein regionaler Hotspot (Inzidenz über 1.000) vorliegt, ist von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde zu erfahren. In diesem Fall, sind außerschulische Bildungsangebote- und damit Jugendarbeit – nicht mehr in Präsenz möglich! Hinweis: die Regelungen des regionalen Lockdowns treten am Folgetag der Bekanntgabe in Kraft! Es lohnt sich also, bei den Planungen die Entwicklung der Inzidenzzahlen zu beobachten.

Personenobergrenzen fallen praktisch weg, Sonderregelungen gibt es nur noch bei Großveranstaltungen ab 1.000 Personen.

Grundsätzlich müssen weiterhin Schutz- und Hygienekonzepte für den Veranstaltungsort beachtet und/oder erstellt werden. Wichtige Ausnahme für die Jugendarbeit: Die Pflicht zu Erstellung eines individuellen Infektionsschutzkonzeptes nach §7 der 15. BaylfSMV (Schutz- und Hygienekonzept) entfällt, wenn eine Veranstaltung oder Versammlung weniger als 100 Personen erfasst. Dies heißt, dass man sich auf das Konzept beispielsweise des Gemeindehauses oder der eigenen Jugendräume beziehen kann und nicht für jede Maßnahme ein extra Konzept erstellen muss. Hierbei sind die von den Staatsministerien veröffentlichen Rahmenkonzepte, insbesondere für SportBeherbergung und Gastronomie, zu beachten.

ACHTUNG: Alle Maßnahmen und Angebote im Rahmen evangelischer Jugendarbeit sind außerschulische Bildungsmaßnahmen, dies schließt auch die Konfi-Arbeit mit ein.

Ausnahme für die Konfi-Arbeit

Ungeimpfte Konfirmand:innen, die älter als 14 Jahre sind, können weiterhin an Konfi-Kursen in Präsenz teilnehmen, sofern sie nachweislich ständig im schulischen Kontext getestet werden. Es gilt hier 3G statt 2G!

Bei einer Inzidenz von unter 1000 gilt:

1) Maskenpflicht drinnen (§ 2 der 15. BayIfSMV):

In Gebäuden und geschlossenen Räumen einschließlich geschlossener öffentlicher Fahrzeugbereiche (z. B. ÖPNV), Kabinen und Ähnlichem gilt die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske.

Relevante Ausnahmen hiervon sind:

  • Kinder und Jugendliche vom 6.  bis zum 16. Geburtstag dürfen auch eine medizinische Maske tragen.
  • Private Räumlichkeiten
  • Am festen Sitz-, Steh- oder Arbeitsplatz, wenn zuverlässig ein Abstand von 1,5 Metern zu Personen aus einem anderen Haushalt gewahrt wird (gilt nicht bei Veranstaltungen mit 2G plus-Pflicht).
  • Beim Essen (und Trinken) am Tisch
  • Kinder bis zum sechsten Geburtstag und Personen, die aufgrund einer Behinderung oder aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können.
  • Bei der praktischen Sportausübung
  • Draußen gilt keine Maskenpflicht (es sei denn, es handelt sich um eine Veranstaltung mit 2Gplus-Pflicht).
  •  

2) Da Jugendarbeit (und Konfiarbeit) zu den außerschulischen Bildungsangeboten nach § 5 Abs. 1 Nr.1 der 15. BayIfSMV zu zählen ist, gilt für die Jugendarbeit seit 24. November 2021 bayernweit 2G.

Der Zugang zu geschlossenen Räumen ist damit erlaubt:

  • für alle mit einem 2G-Nachweis (geimpft oder genesen).
  • für Kinder die jünger als 14 Jahre sind.
  • Schüler:innen zwischen 12 und 17 Jahren, die in der Schule regelmäßig getestet werden aber NUR zur Ausübung sportlicher, musikalischer und schauspielerischer Eigenaktivitäten (diese Ausnahme kann für aktiv mitwirkende Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren für z.B. Chöre, Krippenspiele gewährt werden). Als Nachweis für die Befreiung reicht bei Schülerinnen und Schülern mit Schulort in Deutschland die Vorlage eines aktuellen Schülerausweises, einer aktuellen Schulbesuchsbestätigung oder die Vorlage eines Schülertickets nebst einem amtlichen Ausweispapier.
  • Der 2G Nachweis gilt für Teilnehmende wie für haut- und ehrenamtlich Tätige. Anmerkung: Beschäftigte (Haupt- und Ehrenamtliche), die weder geimpft noch genesen sind müssen bei Teilnahme an einer Veranstaltung an mindestens 2 verschiedenen Tagen/Woche einen negativen PCR- Test, PoC-PCR- Test oder eine anderen Test nach der Nukleinsäureamplifikationstechnik vorlegen, für den Zutritt zur Arbeitsstätte gilt darüber hinaus eine tägliche Nachweispflicht (§ 28b IfSG). Die Testnachweise sind 2 Wochen aufzubewahren.
  • Zugangskontrollen müssen geplant und entsprechend durchgeführt werden.

3) Erleichterungen bei freiwillig weitergehenden Zugangsbeschränkungen (freiwilliges 2G, freiwilliges 3G plus)

Diese entfallen bis mindestens 09.02.22

4) Kontaktdatenerfassung nach §6 der 15. BaylfSMV:

Relevant sind hier die Pflicht zur Kontakterfassung in der Gastronomie, bei Angeboten mit Übernachtungen bzw. für den Beherbergungsbetrieb und bei Tagungen und Kongressen.

5) Kontaktbeschränkungen:

Wenn bei privaten Zusammenkünften mindestens eine ungeimpfte oder nichtgenesene Person ab 14 Jahren dabei ist, zählen alle weiteren Teilnehmer:innen ab 14 Jahren bei der Personenobergrenze und der Zahl der Hausstände mit, auch wenn diese Personen geimpft oder genesen sind. Erlaubt sind dann die Angehörigen des eigenen Hausstands plus höchstens zwei Angehörige eines weiteren Hausstands.
Bei privaten Zusammenkünften außerhalb der Gastronomie, bei denen ausschließlich geimpfte oder genesene Personen teilnehmen, sind maximal 10 Personen erlaubt (sowohl drinnen als auch draußen). Es werden nur Personen ab 14 Jahren gezählt.
 
Wichtig für die Jugendarbeit: Da es sich bei Jugendarbeit nicht um eine private Zusammenkunft handelt, gelten die Kontaktbeschränkungen der Verordnung nicht für die Angebote der Jugendarbeit! Auch nicht mehr für draußen!
 

5) Was für Gremienarbeit, z. B. Vollversammlungen, gilt:

Im Falle von öffentlichen Zusammenkünften (z. B. Vollversammlungen) gilt 2G plus gemäß § 4 Abs. 1 der 15. BayIfSMV, also geimpft, genesen und mit tagesaktuellem Test. Bei nicht-öffenltichen Versammlungen (z. B. Vorstandssitzungen) gilt 2G nach § 5 BayIfSMV.

6) Für kulturellen und sportlichen Betrieb gilt:

Zur eigenen sportlichen, musikalischen oder schauspielerischen Aktivität ist der Zugang für minderjährige Schüler:innen, die im Schulbetrieb regelmäßig getestet werden, auch weiterhin möglich (§ 4 Abs.3 Nr. 2 BayIfSMV).

7) Dokumentation der Teilnahme zur Kontaktverfolgung:

– Für die kontaktfreie Erfassung der Teilnahme an einer konkreten Veranstaltung können  auch die Luca-App verwendet werden. Über das Scannen eines QR-Codes ist hier eine Dokumentation und Kontaktverfolgung im Sinne des §5 der 14. BayIfSMV möglich. Möglichkeit der Dokumentation und Kontaktverfolgung im Sinne des §6 der 15. BayIfSMV möglich.

– Allen Teilnehmenden muss (weiterhin und wo nötig) die schriftliche Dokumentation der Teilnahme ermöglicht werden. Sei es weil der Teilnehmer kein entsprechendes Smartphone hat oder er aus datenschutzrechtlichen Gründen die Nutzung einer der oben genannten Apps ablehnt.

Für regionale Hotspots mit einer Inzidenz von über 1.000 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohnern gilt:

Die Regelungen zum regionalen Hotspot sind bis einschließlich 17. Januar außer Kraft gesetzt. Es gelten überall die oben beschriebenen Regelungen.

Für die typischen Angebotsformen der Jugendarbeit bedeutet das bei einer Inzidenz von unter 1.000:

1) Gruppenstunde:

Draußen in der Regel keine Maske und keine Kontaktbeschränkung, wenn es sich um eine organisierte Zusammenkunft der Jugendarbeit handelt.

Drinnen mit Maske und 2G Nachweis ab 14 Jahren

Bei Beschäftigten: Es gilt zusätzlich, wenn  die Voraussetzung für 2G nicht vorliegt, mindestes 2 Mal pro Woche PCR-Test. Vorgaben aus der Corona-ArbSchVbeachten.

14- tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise

Individuelle Zugangskontrollen verpflichtend!

Kein individuelles Schutz- und Hygienekonzept erforderlich (bis 100 Personen)

Gemeinsames Essen und Kochen ist grundsätzlich möglich. (Achtung, hier könnte sich die Pflicht der Kontaktverfolgung ergeben.) Der Verzehr mitgebrachter Verpflegung ist aber ohne Kontaktverfolgung möglich! Rahmenkonzept Gastronomie beachten!

2) Tagesausfahrt mit Jugendgruppe ohne Übernachtung:

Wie Gruppenstunde

3) Grundkurse, (Wochenend-) Freizeiten und sonstige Maßnahmen mit Übernachtung:

2G-Nachweis bei Teilnehmenden ab 14 Jahren (Hinweis: Zwar können regelmäßig getestete Schüler:innen laut Verordnung auch zur Beherbergung zugelassen werden, nicht aber an Angeboten der Jugendarbeit teilnehmen.)

3G für Teilnehmende unter 14 Jahren (Wobei regelmäßig in der Schule getestete Kinder und Jugendliche als getestet gelten.)

14 – tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise und individuelle Zugangskontrollen verpflichtend.

Maskenpflicht drinnen (außer am Platz bei 1,5 Meter Abstand und/oder beim Essen und Trinken)

Draußen keine Maske

Kontaktverfolgung notwendig

Gerne kann über einen zusätzlichen Schnelltest (freiwillig) 2Gplus angewendet werden. Viele Tagungshäuser haben dies bereits eh verpflichtend eingeführt.

Infektionsschutzkonzept für das Angebot nur notwendig, wenn mehr als 100 Personen (Teilnehmende, Betreuer:innen und andere Helfer:innen) teilnehmen. Allerdings muss das Infektionsschutzkonzept der Übernachtungseinrichtung beachtet werden.

Bei Beschäftigten: Es gilt zusätzlich, wenn  die Voraussetzung für 2G nicht vorliegt, mindestes 2 Mal pro Woche PCR-Test. Vorgaben aus der Corona-ArbSchVbeachten.

4) Offener Betrieb im Jugendzentrum:

Draußen keine Maske

Draußen keine Kontaktbeschränkungen, wenn es sich um eine organisierte Zusammenkunft im Rahmen der Jugendarbeit handelt. 

Drinnen (im Jugendzentrum) mit Maske (am Platz bei 1,5 Metern Abstand ohne Maske) und mit 2G-Nachweis ab 14 Jahren.

14-tägige Aufbewahrungspflicht der eigenen Testnachweise und individuelle Zugangskontrollen verpflichtend.

Infektionsschutzkonzept erforderlich

Bei Beschäftigten: Es gilt, dass ungeimpfte/nichtgenesende Mitarberiter:innen arbeitstäglich einen Testnachweis (s.o.) vorlegen müssen. Vorgaben aus der Corona-ArbSchV beachten.

Der Träger ist dafür verantwortlich sich regelmässig über die aktuelle Entwicklung zu informieren:

Stadt Augsburg

Informiert Euch regelmässig über die aktuellen Entwicklungen auf der Homepage der Evangelischen Jugend Bayern und des Bayerischen Jugendringes!

Bei Fragen könnt Ihr Euch auch jederzeit direkt ans Jugendwerk wenden (andreas.brueckner@elkb.de).

Herzliche Grüße aus dem Jugendwerk

Diakon Andreas Brückner

Bild: pixabay.com

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