Wo ist deine Heimat? Wir haben Johanna und Lukas nach ihrer persönlichen Heimat gefragt. Ihr kennt sie vielleicht noch aus ihrer Zeit als FJS-ler_innen 2018 im Jugendwerk.

Mein Zuhause ist da wo ich lieben kann und geliebt werde. Es geht um die Liebe zu anderen Menschen, um die Liebe zu mir selbst und auch darum Situationen und Dinge so anzunehmen wie sie einfach gerade sind. Genau dann, wenn ich mein Leben im Moment annehmen und das was damit zusammenhängt lieben kann, dann entsteht glaube ich für mich an den seltsamsten Orten so ein Gefühl von Zuhause.
Und natürlich sind Familie, Partner und Freunde im Moment die Ankerpunkte, die definitiv zu diesem Gefühl im Moment beitragen und mir auch Tag für Tag zeigen, dass es diese Liebe in meinem Leben gibt. 🙂

Johanna, 21 studiert Diakonik in Rummelsberg

 

Ich finde meine persönliche Heimat in den Menschen, die mich in meinem Leben begleiten. Während den Lockdowns habe ich bemerkt, bei welchen Freund_innen ich mich wirklich wohl, sicher und geborgen fühle, mit wem ich Spaß haben kann und in wem ich mein Zuhause, meine Heimat gefunden habe. Ein großes Zeichen dafür, dass ich irgendwo beheimatet bin ist, dass ich unverkrampft schweigen kann. Bei einer Autofahrt oder auch einfach nur beim gemeinsamen Auf-dem-Bett-sitzen schweigen können, ohne dass es sich komisch anfühlt ist meine Definition von Heimat-Menschen. Natürlich habe ich auch ganz physische Orte, die ich Heimat nenne. Ganz weit vorne ist da das Konficamp zu nennen. Ich habe dort meine Heimat gefunden, an die ich immer wieder gerne zurückkehre. Kein Ort auf der Welt hat mich so geprägt und mir Möglichkeiten zum Wachsen gegeben wie dieser Campingplatz. Auch in Augsburg fühle ich mich beheimatet. In meiner eigenen Wohnung aber auch in den Zimmern, Häusern (und manchmal auch Garagendächern) meiner Freunde finde ich meine Heimat.

Lukas, 21 ist Mitglied der Dekanatsjugendkammer und studiert Soziale Arbeit in Augsburg

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