Momentan wissen viele Menschen nicht, wo ihnen der Kopf steht. Manche verzweifeln in ihrer Situation. Andere wollen sogar vor lauter Verzweiflung ihr Leben beenden.

Wie gut, wenn wir in so einer Lage die Nähe unseres himmlischen Vaters aufsuchen können, uns an seine Worte erinnern, die auch sein Sohn zu den Menschen sprach und wir seiner liebevollen Einladung immer wieder und immer mehr folgen:
„Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen! Und ich werde euch Ruhe geben.“
Psalm 38,5
Matthäus 11, 28 

 

Ja, auch in diesen Zeiten und gerade in diesen Umständen will uns Gott SEINE Ruhe schenken. ER will nicht, dass wir kopflos umherirren und an der Situation zu Grunde gehen. Im Gegenteil ER lädt uns zu sich ein und sagt zu uns: „Fürchte dich nicht. Ich bin bei dir.“, wie ER es so viele Male schon zu den Menschen sprach.

Ist es nicht so, dass wir in herausfordernden Situationen erst wirklich erfahren, was es heißt, Gott zu vertrauen, uns an IHN zu klammern und an SEINEN Zusagen für unser Leben festzuhalten?

Jesus erklärte den Menschen schon vor über 2000 Jahren, dass Stürme in ihrem Leben kommen werden und wie sie diese siegreich überwinden können:
„Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.”
Matthäus 7, 24+25

 

Wie es aussieht leben wir, von der Sintflut mal abgesehen, in der größten Erschütterung, die es bisher gab. Genau wie die Sintflut betrifft der Todesschatten der Pandemie die ganze Welt. Ich glaube nicht, dass dieses Leid von IHM kommt, aber ER lässt es zu. Ich glaube, Er wünscht sich, dass uns die Erschütterung hilft, zu IHM zurückzufinden und erinnert uns daran unser Leben auf seinem Fundament, dem Fels Jesus Christus, zu bauen und allein unserem himmlischen Vater zu vertrauen.

Immer mehr Menschen haben ihr Leben und ihre Sicherheit auf Wohlstand, Besitz, Geld, bezahlbare Gesundheit, Freundschaften, Erfolg und auf sichtbare Zustände gebaut. Auf der anderen Seite nahmen Menschenhandel, kriegerische Auseinandersetzungen, Vertreibungen, Hungersnöte, Erdbeben und andere Naturkatastrophen weltweit weiter zu. Immer mehr Menschen wandten sich von Gott ab und vertrauten auf ihre eigenen Leistungen, auf andere Menschen, auf alles Sichtbare, auf ihre eigene Intelligenz und auf ihre eigene Kraft.

 

Zu IHM zurückfinden:  mental health – biblisch
Schon Paulus rief immer wieder in den Gemeinden dazu auf, dass die Gläubigen ihre Gedanken und ihre Sinne gemäß den Worten Gottes erneuern und sich nicht den Maßstäben der Welt anpassen sollen, damit sie in der Gemeinschaft mit IHM leben. (vgl. Römer 12,2)

So sind auch wir eingeladen und aufgerufen im Glauben an IHN und im Vertrauen auf SEINE Zusagen zu leben. Das tue ich auch immer wieder in singender Weise.
In letzter Zeit kam mir dabei öfters unser Konficamp-Lied über die Lippen, dass aus den Bibelzeilen von Römer 8, 38 entstanden ist. Lesen lohnt sich, um die Bedeutung dieses Liedes noch tiefer zu verstehen.


Denn ich bin gewiss,
dass weder Leben noch Tod,
keine Macht dieser Welt,
nicht einmal mich selbst,
mich kann trennen
von der Liebe Gottes,
die in Jesus Christus ist.
Halleluja (7x) 


Genau das bete und wünsche ich mir für uns alle. Keine Ängste, Depressionen,  Hoffnungslosigkeit, Paniken, düstere Aussichten, Lethargie und vieles andere Böse mehr sollen uns davor abhalten  aus der Fülle zu leben, die Gottes Sohn für uns alle teuer erkauft hat. Wenn wir IHN nicht loslassen, sind wir nie getrennt von IHM. Denn dafür ist ER vor über 2000 Jahren gekommen, um uns von allem Bösen zu erlösen und in die Freiheit zu rufen. 

 

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