Veränderungen – Challenge im Glauben?!

Wenn jeder ehrlich sein Leben betrachtet, ist es nie gleich oder wie am Tag davor. Täglich machen wir neue Erfahrungen, die uns weiterprägen. Nicht nur äußerlich verändern wir uns, auch persönlich lernen wir dazu und würden heute schon manche Dinge nicht mehr so sagen, sehen oder einschätzen wie in der Vergangenheit. Umbrüche, Aufbrüche, Neuanfänge, Abbrüche, manchmal auch richtige Einbrüche und viele andere Erfahrungen prägen unser Leben.

Es ist nie starr und gleich. Es bleibt immer voller Spannung und Überraschungen.

Was uns ins Wanken bringen kann, bringt Gott nicht aus der Ruhe. Er bleibt stabil und setzt Stück für Stück seine Pläne und Verheißungen um. Dabei ermöglicht Er uns, dass unsere Um- und Abwege auf Seinen festen Pfad führen. Auf den Lebensweg, den uns Jesus Christus teuer erkauft hat.
Gott wusste bereits bei seinen ersten Geschöpfen Adam und Eva, dass sie nicht für immer im Garten Eden leben würden und sich gegen die einzige Anweisung von Ihm entscheiden. Der Stammvater Abraham konnte nicht auf seinen verheißenen Sohn Isaak warten und versuchte über die Magd von Sara selbst die Verheißung zu erfüllen, indem er Ismael mit ihr zeugte. David war zwar schon als König erwählt und gesalbt, musste aber dennoch viele Jahre in der Wüste von Judäa ausharren und überleben, bis er tatsächlich König wurde. Über den starken Apostel Petrus wusste Jesus bereits vorher, dass er ihn dreimal verleugnen würde. Und dass Saulus als schlimmster Verfolger der Christen im neuen Gewand als neugeborener Paulus zum eifrigen Verkünder der frohen Botschaft wurde, war ebenfalls Gottes Ziel für sein Leben.

Er kennt auch jeden von uns in und auswendig und hat ein Ziel für unser Leben. Nichts ist ihm verborgen. Gott ruft uns durch sein ermutigendes Wort auf, die Wege mit Ihm zu prüfen. Gerade in Zeiten von starken Veränderungen und Erschütterungen erkennen wir, wie stark wir uns wirklich schon von Ihm leiten lassen. So können wir auch fragen, wer oder was leitet mich tatsächlich in den unsicheren Zeiten von Veränderung? Wenn wir die Stories von Abraham oder David in der Bibel nachlesen, sehen wir, dass jeder durch starke Veränderungen, ja über scheinbar unüberwindbare Hindernisse, gegangen ist, bevor Gott ihnen das gab, was Er ihnen schon verheißen hatte. Diese Menschen entschieden sich dafür ab einem gewissen Punkt in ihrem Leben an den Zusagen Gottes festzuhalten, sie suchten Gott in ihren Umständen und ließen sich im Glauben und im festen Vertrauen von Gott leiten.

So können auch wir uns fragen und neu herausfordern:
Bin ich bereit mich zu ändern und mich von Gott formen zu lassen, um auf seinen vorbereiteten Wegen zu gehen? Darf der ewige Gott in mein Leben hineinsprechen oder beharre ich auf meinen eigenen endlichen Ansichten? Verlasse ich mich auf meine eigene Klugheit oder auf Seine Weisheit? Lebe ich in der Befürchtung etwas falsch zu machen oder lebe ich im Glauben, dass Gott mich sicher führt? Liebe ich Gott auch dann, wenn Dinge in meinem Leben geschehen, die ich überhaupt nicht einsehe oder verstehe?

Gott überrascht auch die Zeiten der aktuellen Veränderungen nicht, die wir gerade auf der ganzen Welt durch das Virus und dessen gravierende Folgen erleben. Als unser guter Vater wünscht er sich, dass wir allein auf Ihn und auf seine Zusagen an uns vertrauen und uns vom Heiligen Geist führen lassen. Wir können im Blick auf den sicheren Fels Jesus Christus durch alle Unsicherheiten und Veränderungen gehen und dürfen dabei die Erfahrung machen, wie Gott als Vater für uns, seine geliebten Kinder, sorgt.

 

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