„Ich fühl mich wie zuhause!“ ist wohl das größte Lob, das man einem_einer Gastgeber_in geben kann. Zuhause ist, wo wir uns sicher fühlen können, immer wieder zurück kommen können und eine Heimat gefunden haben. Zuhause muss nicht der Ort sein, an dem wir geboren sind oder an dem wir wohnen. Zuhause, Heimat, kann überall sein.

Heimat bedeutet:
Menschen, Wohnorte, Haus oder Wohnung, Beruf,
meint Sprache, Musik, Land oder Landschaft,
den eigenen Kontinent

und meint auch: innere Heimat, geistige Heimat,
geistliche Heimat, Vertrauen in ewige Heimat,
ein Platz, wo man richtig ist, hingehört, sich wohlfühlt,
wo man Geborgenheit, Wertschätzung und Vertrauen erfährt.

Wir Menschen brauchen eine Heimat,
wir brauchen einen Ort, einen Raum, brauchen andere Menschen, brauchen Aufgaben, die uns Sinn geben.

Heimat ist da, wo wir Ereignisse und Orte mitgestalten können, wo wir uns vertraut fühlen und
wo wir uns Dinge und Menschen vertraut machen.

Heimat ist etwas, das alle Sinne berührt,
Heimat riecht – vielleicht nach warmem Hefezopf, nach frischer Bettwäsche, nach Flieder, nach dem Hausgeschmack beim Öffnen der Tür oder nach Omas Schürze.
Heimat schmeckt – nach Kaba oder Bratensoße, nach Zimtgebäck oder Zwetschgenmus. Bei jedem anders.
Heimat klingt – nach dem Abendlied der frühen Kindheit, nach einem Playlist, nach dem Klang der Kirchenglocken oder den vertrauten Geräuschen eines Motors.

Zur Heimat gehört ein Wohnort, ein Haus, eine Wohnung, ein Zimmer, eine Landschaft, ein Klima.

Wenn aber alle Stricke reißen, ich keine Heimat mehr an einem Ort oder in einer Person finden kann, weil sich nichts gerade gut anfühlt, haben wir eine zweite Heimat.

Gott sagt zu uns JA und schenkt uns damit eine zweite Heimat, zu der wir immer wieder zurückkommen können. Im Lied „Zuhause“ besingt Fynn Kliemann im Wechselgesang die verschiedenen Zusagen, die Gott uns für unsere Heimat bei ihm macht.

Alles jetzt, alles wichtig
Aber wichtiger als du ist mir nichts

Gott sieht, dass wir viel beschäftigt sind und unter dutzenden Anforderungen stehen. Doch bei ihm, ist für ihn nichts wichtiger als wir selbst.

Ich will so viel
Du bringst mir bei
Dass Leben manchmal reicht

Bei Gottes Zuhause reicht es, dass wir einfach sind. Wir müssen nichts tun, um zu ihm kommen zu dürfen.

Immer hektisch nach außen
Doch mache ich mit dir heimlich Pause

Im Kontakt mit Gott können wir allen Stress fallen lassen und Pause machen. Denn für seine Heimat sind wir schon perfekt geschaffen.

Unser Zuhause, unsere Heimat können wir auf dieser Welt wahrscheinlich überall finden. Und doch entspannt Gottes Zusage, dass wir bei ihm sicher, geborgen und geliebt sind, was auch immer wir tun. Es nimmt den Druck, irgendwann jemandem sagen zu müssen, dass man sich „wie Zuhause“ fühlt. Gott spricht uns einen wichtigen Satz immer wieder zu:

Mein Zuhause ist kein Ort
Das bist du

Amen!

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