Weihnachtsgeschichte Part 2:

 

Als er wieder zu sich kam, lag er immer noch an seiner Unfallstelle. Das was er als erstes wieder klar
sehen konnte, war ein Laden mit einem Neonschild vor dem Eingang: „Christines´ Allesladen. Eric
wusste nicht wieso, doch dieser Laden strahlte etwas ganz besonderes aus. Und so rappelte er sich
wieder auf, prüfte kurz ob alles noch am richtigen Ort war und näherte sich dann dem Schaufenster.
Es waren nur zwei Artikel in der Auslage: ein Mini-Tannenbaum aus Plastik und ein erstaunlich gut
aussehender Adventskalender. Auf einer handgeschriebener Karte stand daneben: „Der Trau-Dich-
Was-Kalender: Der besondere Kick zur Weihnachtszeit.“ Eric war erstaunlich beeindruckt, er hatte
dieses Gefühl schon lange nicht mehr gefühlt. Er betrat den Laden und erkundigte sich wortkarg bei
der Verkäuferin was der Trau-Dich-Was-Kalender eigentlich sei.
Der Kalender war ein normaler Adventskalender, nur versteckte sich hinter jedem Türchen eine
Aufgabe, die man zu bewältigen hatte. Als Beispiel öffneten die beiden das erste Türchen. Auf ihm
Stand: „mach etwas vollkommen spontanes“. Eric deutete das als Zeichen und tat seine zweite

Impulsive Handlung des Tages: er kaufte den Kalender, schob sein Fahrrad mit dem Kalender unterm
Arm nach Hause und hing ihn auf. Das erste Mal seit er sich erinnern Konnte hatte Eric keine Angst
mehr vor dem nächsten Morgen.
Als pünktlich wieder „Happy Together“ ertönte und der Morgen des zweiten Dezembers anbrach,
stand Eric direkt aus dem Bett, machte sich seinen morgendlichen Kaffee und öffnete fast schon
enthusiastisch das Türchen Nummer zwei…

 

-Elias P.

 

 

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