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Augsburg – Mehr als 100 ehrenamtliche Mitarbeiter und Gäste aus Kirche und Politik folgten der Einladung zum ersten Neujahrsempfang der Evangelischen Jugend Augsburg in die Geschäftsstelle in der Hooverstraße. „Wir sind begeistert davon, dass so viele gekommen sind. 2013 haben sich mehr als 300 Menschen in der Evangelischen Jugend engagiert. Ohne sie würde  die Evangelische Jugend in Augsburg nicht funktionieren.“, resümierte Stefan Stumpf, Geschäftsführender des Evangelischen Jugendwerks.

Dass die Anwesenden sehr leidenschaftlich Freizeiten, Projekte und vor allem das große Konficamp mit 900 Teilnehmern jedes Jahr organisieren, merkte man beim Rückblick auf das Jahr 2013 in Bildern. Die Fotos veranschaulichten den großen Einsatz der Ehrenamtlichen in der Offenen Behindertenarbeit, dem Jugendhaus Lehmbau oder bei den anderen Aktionen der Evangelischen Jugend. „Bei uns kommen Menschen aus allen Altersgruppen und mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten zusammen, um sich für Kinder und Jugendliche einzusetzen. Unsere jüngsten Mitarbeiter fangen mit ca. 14 an. Unser ältester, jugendlicher Mitarbeiter ist schon ein Stück über 80.“, verrät Diakon Tobias Bernhard schmunzelnd.

Evangelisch sein, heißt für die ehrenamtlichen Jugendlichen auch, sich mit gesellschaftlichen und politischen Fragen auseinander zu setzen. Das wird beim Ausblick auf das Jahr 2014 deutlich. Unter dem Motto „Klopf an, mach auf!“ werden Projekte zur Kommunalwahl oder zum Thema der Flüchtlingspolitik veranstaltet. Den Anfang machte eine Aktion direkt am Abend des Neujahrsempfangs. In Anlehnung an den Reformator Martin Luther formulierten die Jugendlichen Forderungen an die kommende Generation der Bürgermeister, die im März gewällt wird. Wie damals Luther seine Thesen mit Hammer und Nagel an eine Kirchentür befestigte, taten es die Jugendlichen mit ihren Forderungen.

Der Neujahrsempfang machte deutlich, dass viele ehrenamtliche Mitarbeiter gerne und mit viel Zeiteinsatz im Bereich der Evangelischen Jugend in Augsburg aktiv sind.  Um es mit ihrem Jahresmotto 2014 zu sagen: „Sie klopfen  an“ und verschaffen sich Gehör für die Belange der Jugendlichen. „Sie machen auf“ für junge Menschen die auf der Suche sind, nach jemandem der für sie Zeit hat.

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