Hallo! Wir sind Corinna und Colin und wir arbeiten momentan als FSJler:innen im Evangelischen Jugendwerk Augsburg. Da unser Jahr Ende August endet suchen wir noch zwei Nachfolger:innen ab September 2022!

Neben den Jugendreferent:innen arbeiten im Jugendwerk auch zwei FSJler:innen. Aber was ist das denn genau? FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr. Wenn ihr euch darüber informieren wollt, was ein FSJ genau ist, dann tut das doch auf der Internetseite der Evangelischen Jugend Bayern. Dafür kannst du HIER klicken. Unsere Trägerorganisation ist die Evangelische Jugend München.

Was macht man als FSJler:in im Jugendwerk?

Wir haben im Jugendwerk drei verschiedene Aufgabenbereiche: Die Pädagogische Arbeit, die Unterstützung bei Organisationen und im Büro und den Hauswirtschaftlich- Technischen Bereich. Pädagogische Arbeit schließt beispielsweise das Mitfahren auf die Grundkurse, Konvente oder das Mitbegleiten verschiedener Workshops und Besinnungstage ein. Die Unterstützung bei Organisationen bedeutet natürlich, dass wir bei sämtlichen Veranstaltungen, die vom Jugendwerk organisiert werden, unterstützen, helfen und auch manchmal teilnehmen. Das schließt die Vor- und Nachbereitung, wie Packen und Aufräumarbeiten selbstverständlich mit ein.  Hauswirtschaftliches und Technisches sind weite Felder, die von SocialMedia bis zum Blumengießen reichen – es gibt immer etwas zu tun!

Wann arbeitet man als FSJler:in?

Wir haben eine 40 Stunden Woche und eine Standardarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr. Da sich das aber nicht deckt, arbeiten wir auch noch außerhalb der Standardarbeitszeit bei Bedarf an Wochenenden oder bei Abendterminen. Viele Stunden sammeln sich bei Freizeiten, wie dem Konficamp und Fortbildungen, wie dem Grundkurs.

 

 

Entlohnung

Wir bekommen zur Zeit als FSJler:innen 443 € monatlich als Taschengeld und Verpflegungspauschale.

Wer kümmert sich denn um die FSJler:innen?

Im Juwe haben wir eine professionelle Praxisanleitung und zwar die liebe Sigrid Zimmermann. Wir führen regelmäßig Anleitungsgespräche und besprechen, wie das Jahr läuft. Sie hat einen Überblick über unsere Aufgaben, unsere Arbeitsstunden und unsere Urlaubstage. Vom Rahmen her ist die EJ München als unsere Trägerorganisation unser Arbeitgeber, während das Jugendwerk die Einsatzstelle ist. Bei der EJ München können wir uns melden, wenn es im FSJ Probleme gibt, die wir nicht mit dem Juwe klären können oder wollen. Diese beiden Ebenen bieten ein gutes Konzept und wir fühlen uns in jedem Fall gut aufgehoben!

Wie eng arbeitet man als FSJler:in mit den hauptamtlichen Jugendreferent:innen zusammen?

Ich arbeite natürlich nicht versteckt in irgendeiner Ecke im Jugendwerk vor mich hin – ganz im Gegenteil! Das Verhältnis zu den Diakon:innen und Pädagog:innen im Jugendwerk ist sehr gut. Ich kann jede Frage stellen, habe das Gefühl ernst genommen zu werden und erfahre positive Rückmeldungen. Ich unterstütze die Referent:innen, wo und wann immer sie es brauchen. Durch die Offenheit, die jedes Teammitglied in der Arbeit uns entgegen bringt , lernen wir verschiedene Arbeitsmethoden und Sichtweisen kennen und verstehen zugleich besser, wie Jugendarbeit hinter den Kulissen abläuft.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Jugendmitarbeiter:innen in Augsburg aus?

Da man über das FSJ im Jugendwerk auf annähernd jeder Veranstaltung der EJ- Augsburg mit dabei ist, lernt man Ehrenamtliche aus vielen verschiedenen Arbeitsbereichen kennen. Junge motivierte Leute

aus dem ganzen Dekanat trifft man auf Grund- oder Traineekursen, erfahrene Ältere bei z.B. dem Tag der Jugendausschüsse oder auf den Konventen. Außerdem erfährt man vieles aus der Gremienarbeit – so begleitet meist einer der beiden FSJler:innen den LK (Leitender Kreis) und der/die jeweils andere die Kammer. Man nimmt an den Sitzungen teil und ist dadurch mittendrin statt nur dabei. 🙂 Wenn ihr euch unsicher seid, weil ihr bis jetzt nicht so aktiv in der EJ wart und wenige Leute kennt, dann lasst euch sagen: „Anfangs ist es etwas schwierig, sich in die bestehenden Strukturen der EJ einzufinden, aber rückblickend kann man voller Überzeugung sagen: Es lohnt sich!“

“Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere”, so lautet der Slogan der EJ München für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Nachdem wir bereits 50% unserer Zeit im Jugendwerk verbracht haben, können wir dazu ein Fazit ziehen. Der größte Gewinner des FSJs bin ich selber! Neben dem Sammeln praktischer Erfahrung sowohl in der Arbeitswelt als auch im Lebensalltag, konnten wir einen großen Schritt in unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung voranschreiten. Es ist schlicht und ergreifend ein ganzes Jahr, in dem man ohne großen Leistungsdruck von außen reifen kann.

Die FSJ-Seminare: Im Laufe des Jahres nimmt man an insgesamt 25 Seminartagen teil, die sich in 5 Seminarfahrten á 5 Tage aufteilen. Für diese wird man vom Jugendwerk freigestellt, sie zählen als volle Arbeitszeit. Die Seminare, die von Referent:innen der EJ München gestaltet werden, verbringt man mit einer festen Gruppe, die aus anderen FSJler:innen aus dem Süden Bayerns besteht. Zur Zeit sind die Seminare zwar teils Online aber das heißt nicht das sie weniger cool sind, ganz im Gengenteil. Die Referent:innen der EJM sind digital super fit und haben immer gute Ideen um die Online Seminare interessant zu gestalten. Für diese Seminare ist man getrennt, d.h. jeder von uns hat seine eigene feste Gruppe mit der er die Seminare verbringt. Dort tauscht man Erfahrungen aus und erhält wertvolle Tipps für den FSJ-Alltag, sowie thematische Inputs zu selbstgewählten Inhalten. Jeder kann von seiner/ihrer Gruppe berichten: Es macht unglaublich viel Spaß! Mit den Leuten, die wir auf den Seminaren kennenlernen durften, haben wir Freundschaften aufgebaut, die über die EJ hinausreichen. Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere!

Wenn wir bei euch Interesse geweckt habe, dann bewerbt euch noch heute!

Dazu schickt ihr ein Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf und eure Zeugnisse an:

sigrid.zimmermann@elkb.de

 

 

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