Hallo! Ich bin Carsten Frank und arbeite momentan als FSJ-ler im Evangelischen Jugendwerk Augsburg. Da mein Jahr Ende August endet suche ich noch zwei Nachfolger_innen ab September!

Neben den Jugendreferent_innen arbeiten im Jugendwerk auch zwei FSJler_innen. Aber was ist das denn genau? FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr. Wenn ihr euch darüber informieren wollt, was ein FSJ genau ist, dann tut das doch auf der Internetseite der Evangelischen Jugend München, die ist nämlich die Trägerorganisation der beiden FSJ-Einsatzstellen im Juwe:

http://www.ej-muenchen.de/freiwillige-soziale-dienste/

Was macht man als FSJler_in im Jugendwerk?

Ich habe im Jugendwerk drei verschiedene Aufgabenbereiche: Die Pädagogische Arbeit, die Unterstützung bei Organisationen und im Büro und den Hausichtschaftlich- Technischen Bereich. Pädagogische Arbeit schließt beispielsweise das Mitfahren auf die Grundkurse, Konvente oder das Mitbegleiten verschiedener Workshops und Besinnungstage ein. Die Unterstützung bei Organisationen bedeutet natürlich, dass ich bei sämtlichen Veranstaltungen, die vom Jugendwerk organisiert werden, unterstütze, helfe und auch manchmal teilnehme. Das schließt die Vor- und Nachbereitung, wie Packen und Aufräumarbeiten selbstverständlich mit ein.  Hausichtschaftliches und Technisches sind weite Felder, die von SocialMedia bis zum Blumengießen reichen – es gibt immer etwas zu tun!

Rahmenbedingungen:

­

Wann arbeitet man als FSJler_in?

Ich habe eine 40 Stunden Woche und eine Standardarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr. Da sich das aber nicht deckt, arbeite ich auch noch außerhalb der Standardarbeitszeit bei Bedarf an Wochenenden oder bei Abendterminen. Viele Stunden sammeln sich bei Freizeiten, wie dem Konficamp und Fortbildungen, wie dem Grundkurs.

Entlohnung

Ich bekomme zur Zeit als FSJler_in 438 € monatlich als Taschengeld und Verpflegungspauschale.

Wer kümmert sich denn um die FSJler_innen?

Im Juwe habe ich eine professionelle Praxisanleitung und zwar die liebe Sigrid Zimmermann. Wir führen regelmäßig Anleitungsgespräche und besprechen, wie das Jahr läuft. Sie hat einen Überblick über unsere Aufgaben, meine Arbeitsstunden und meine Urlaubstage. Vom Rahmen her ist die EJ München als meine Trägerorganisation mein Arbeitgeber, während das Jugendwerk die Einsatzstelle ist. Bei der EJ München kann ich mich melden, wenn es im FSJ Probleme gibt, die ich nicht mit dem Juwe klären kann oder will. Diese beiden Ebenen bieten ein gutes Konzept und ich fühlen uns in jedem Fall gut aufgehoben!

 

Wie eng arbeitet man als FSJler_in mit den hauptamtlichen Jugendreferent_innen zusammen?

Ich arbeite natürlich nicht versteckt in irgendeiner Ecke im Jugendwerk vor mich hin – ganz im Gegenteil! Das Verhältnis zu den Diakon_innen und Pädagog_innen im Jugendwerk ist sehr gut. Ich kann jede Frage stellen, habe das Gefühl ernst genommen zu werden und erfahre positive Rückmeldungen. Ich unterstütze die Referent_innen, wo und wann immer sie es brauchen. Durch die Offenheit, die jedes Teammitglied in der Arbeit mit mir ausstrahlt, lerne ich verschiedene Arbeitsmethoden und Sichtweisen kennen und verstehe zugleich besser, wie Jugendarbeit hinter den Kulissen abläuft.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Jugendmitarbeiter_innen in Augsburg aus?

Da man über das FSJ im Jugendwerk auf annähernd jeder Veranstaltung der EJ- Augsburg mit dabei ist, lernt man Ehrenamtliche aus vielen verschiedenen Arbeitsbereichen kennen. Junge motivierte Leute aus dem ganzen Dekanat trifft man auf Grund- oder Traineekursen, erfahrene Ältere bei z.B. dem Tag der Jugendausschüsse oder auf den Konventen. Außerdem erfährt man vieles aus der Gremienarbeit – so begleitet meist einer der beiden FSJler_innen den LK (Leitender Kreis) und der/die jeweils andere die Kammer. Man nimmt an den Sitzungen teil und ist dadurch mittendrin statt nur dabei. 🙂 Wenn ihr euch unsicher seid, weil ihr bis jetzt nicht so aktiv in der EJ wart und wenige Leute kennt, dann lasst euch sagen: „Anfangs ist es etwas schwierig, sich in die bestehenden Strukturen der EJ einzufinden, aber rückblickend kann man voller Überzeugung sagen: Es lohnt sich!“

“Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere”, so lautet der Slogan der EJ München für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Nachdem ich bereits 50% meiner Zeit im Jugendwerk verbracht habe, können ich dazu ein Fazit ziehen. Der größte Gewinner des FSJs bin ich selber! Neben dem Sammeln praktischer Erfahrung sowohl in der Arbeitswelt als auch im Lebensalltag, konnte ich einen großen Schritt in meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung voranschreiten. Es ist schlicht und ergreifend ein ganzes Jahr, in dem man ohne großen Leistungsdruck von außen reifen kann.

Die FSJ-Seminare: Im Laufe des Jahres nehme ich an insgesamt 25 Seminartagen teil, die sich in 5 Seminarfahrten á 5 Tage aufteilen. Für diese wird man vom Jugendwerk freigestellt, sie zählen als volle Arbeitszeit. Die Seminare, die von Referent_innen der EJ München gestaltet werden, verbringe ich mit einer festen Gruppe, die aus anderen FSJler_innen aus dem Süden Bayerns besteht. Zur Zeit sind die Seminare zwar Online aber das heißt nicht das sie weniger cool sind, ganz im Gengenteil. Die Referent_innen der EJM sind digital super fit und haben immer gute Ideen um die Online Seminare interessant zu gestalten. Für diese Seminare ist man getrennt, d.h. jeder von uns hat seine eigene feste Gruppe mit der er die Seminare verbringt. Dort tauscht man Erfahrungen aus und erhält wertvolle Tipps für den FSJ-Alltag, sowie thematische Inputs zu selbstgewählten Inhalten. Ich kann von unseren Gruppe berichten: Es macht unglaublich viel Spaß! Mit den Leuten, die ich auf den Seminaren kennenlernen durfte, habe ich Freundschaften aufgebaut, die über die EJ hinausreichen. Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere!

Wenn ich bei euch Interesse geweckt habe, dann bewerbt euch noch heute!

Dazu schickt ihr ein Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf und eure Zeugnisse an:

sigrid.zimmermann@elkb.de

 

 

Eine Antwort

Hinterlasse eine Antwort

Deine Email Adresse wird nicht veröffentlicht.

X