Ohje, bereits im Titel zweimal „Veränderung“ und dazu noch ein Fremdwort. Dieser Artikel klingt jetzt schon langweilig. Doch ich verspreche, das wird jetzt interessant. Und keine Sorge, das V-Wort kommt ab jetzt nur noch einmal vor.

 

Kurz eine kleine Geschichte:

  • Ich habe meist das Gefühl, nicht dazu zu gehören.
  • Ich habe das Gefühl, festzustecken, in einem Leben das gar nicht so wirklich zu mir passt.
  • Ich habe das Gefühl, selbst meine Freunde haben nie so wirklich Lust auf mich.
  • Und meine Familie ist komplett verrückt.

 

Doch das stimmt ja gar nicht. Das ist nicht das was ich mit diesem Artikel sagen möchte. Hier kommt dann nämlich die Veränderung ins Spiel.

…Was hat sich verändert? Nun, ich habe mein eigenes Narrativ geändert. Stell es dir mal so vor, als wäre dein Leben ein Hörbuch und deine innere Stimme ist der Erzähler. Jetzt stell dir vor, du bist der Zuhörer. Wie klingt das, was dein Erzähler so von sich gibt? Was denkst du passiert in der Geschichte als nächstes? Ganz ehrlich, wenn ich den kurzen Absatz von oben sehe, dann malt der Erzähler da gerade kein besonders schönes Bild von mir.

 

Wie wäre es stattdessen damit:

  • Ich bin besonders, denn ich denke und handle oft anders als andere Menschen.
  • Ich habe in meinem Leben schon ein bisschen was ausprobiert und bin jetzt an einem Punkt wo es Zeit ist, eine neue Richtung einzuschlagen.
  • Meine Freunde mögen mich sehr gerne und kommen immer wieder auf mich zu, sobald sie Zeit für mich haben und sind auch immer für mich da wenn ich sie brauche. Jedoch haben sie auch ein eigenes Leben und dafür kann ich wirklich stolz auf sie sein.
  • Und meine Familie? Die ist ganz einfach menschlich.

 

Und wenn wir uns das Ganze so anschauen, dann ist plötzlich alles ganz einfach. Plötzlich habe ich wieder einen festen Boden unter den Füßen und weiß wohin ich alles Nächstes gehen will. Dabei ist die Situation die Gleiche.

Doch dieser neue Blickwinkel befreit. Plötzlich weiß ich, was nicht passt und kann an den richtigen Stellschrauben drehen oder vielleicht sogar mein komplettes Leben auf den Kopf stellen. Denn jetzt habe ich alle Zügel in der Hand.

Sprache ist Macht. Das ist eine Tatsache, die wir uns immer wieder vor Augen halten sollten.

Die Sprache ist die mächtigste Waffe des Menschen. Also lasst sie uns zu unserem Vorteil nutzen.

 

Anonym

 

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