Auch für die OBA waren in den Sommerferien 2020 leider keine Freizeitmaßnahmen möglich. Trotzdem wollten wir etwas anbieten, bei dem Teilnehmer_innen etwas erleben können. Schließlich waren viele im ersten Halbjahr seeeehr lang zuhause „eingesperrt“.

So wurde aus der Segelfreizeit die „Sommer-Aktion – besonders jetzt!“ – ein 5-Tagesangebot immer von 9 – 16 Uhr. Damit es auch wirklich etwas Besonderes wird, haben wir zwei Spezialworkshops organisiert. Die 11 Teilnehmer_innen konnten sich zwischen „Graffiti“ und „Film“ entscheiden. Für den Graffitiworkshop konnten wir “Die Bunten” gewinnen.
Den Filmworkshop hat der Kulturpädagoge Ralf Bräutigam übernommen. Neben der Verwirklichung der gemeinsam entwickelten Idee erfuhren die einen etwas über die Geschichte des Graffitis, das notwendige Material und das Handling der Sprühdosen. Außerdem entstanden verschiedene Skizzen und Entwürfe bevor das Bild dann am Bauwagen realisiert wurde. … und es ist wirklich gut geworden! Die andere Gruppe erstellte ein Storyboard und nahm dann Szene für Szene auf. … und lustigerweise spielt der Film auf einem Schiff! Zum Abschluss der Maßnahme gab es dann die Filmpremiere für alle.

Außer den beiden Zweitages-Workshops gab es ein buntes Programm, das ebenfalls in zwei Gruppen lief. Alle Aktionen haben die Gruppen bei einem Vortreffen gemeinsam geplant. Abgesehen von Batiken und Upcycling besuchte eine Gruppe die Neongolfhalle und den Zoo, während die anderen zur Sommerrodelbahn und zum Schwimmen an einen See fuhren.

Anfang September stand die Kinder-Kunst-Woche an. Auch die konnten wir in abgewandelter Form anbieten. 11 Kinder mit und ohne Behinderung haben in der Hooverstrasse gemeinsam (nicht ganz: es gab vier Kleingruppen) gebastelt, gemalt, geklebt, gebohrt und gehämmert. So steht jetzt hinter dem Jugendwerk ein großes ííííí-Insektenhotel.

Jedes Kind baute ein kleines „Theater in a box“, färbte sich T-Shirts, Socken, Taschen und beim Upcycling entstand u.a. ein Blumenstuhl. Die Fotos, die die Kinder beim LandArt gemacht haben, wurden danach in eine Collage eingebaut.

Rückblickend ist zu sagen: Es war anders. Es war komisch. Es war ungewohnt. Es kam kein Freizeitfeeling auf. Aber es war für alle schön, dass wir gemeinsam etwas gemacht und erlebt haben, dass sie Leute getroffen haben und dass so tolle Dinge geschaffen wurden.

Seit Schulbeginn probieren wir gemeinsam mit unseren Ehrenamtlichen (Danke an Euch!) die normalen OBA-Veranstaltungen wieder anlaufen zu lassen – immer abgestimmt auf das Hygienekonzept.

Wir sind stetig am Umorganisieren, Testen, Abstimmen, … und hoffen, dass alles gut wird!

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