Hallo! Wir sind Lukas Wöhrle und Johanna Schwarz und arbeiten momentan als FSJ-ler_innen im Evangelischen Jugendwerk Augsburg. Da unser Jahr Ende August endet suchen wir noch zwei Nachfolger_innen ab September!

Neben den Jugendreferent_innen arbeiten im Jugendwerk auch zwei FSJler_innen. Aber was ist das denn genau? FSJ ist die Abkürzung für Freiwilliges Soziales Jahr. Wenn ihr euch darüber informieren wollt, was ein FSJ genau ist, dann tut das doch auf der Internetseite der Evangelischen Jugend München, die ist nämlich die Trägerorganisation der beiden FSJ-Einsatzstellen im Juwe:

http://www.ej-muenchen.de/freiwillige-soziale-dienste/

Was macht man als FSJler_in im Jugendwerk?

Wir haben im Jugendwerk drei verschiedene Aufgabenbereiche: Die Pädagogische Arbeit, die Unterstützung bei Organisationen und im Büro und den Hauswirtschaftlich- Technischen Bereich. Pädagogische Arbeit schließt beispielsweise das Mitfahren auf die Grund- und Traineekurse oder das Mitbegleiten verschiedener Workshops und Besinnungstage ein. Die Unterstützung bei Organisationen bedeutet natürlich, dass wir bei sämtlichen Veranstaltungen, die vom Jugendwerk organisiert sind, unterstützen, helfen und auch manchmal teilnehmen. Das schließt die Vor- und Nachbereitung, wie Packen und Aufräumarbeiten selbstverständlich mit ein.  Hauswirtschaftliches und Technisches sind weite Felder, die von der Autopflege über SocialMedia bis zum Blumengießen reichen – es gibt immer etwas zu tun!

 

Rahmenbedingungen

­Wann arbeitet man als FSJler_in?

Wir haben eine 40 Stunden Woche und eine Standardarbeitszeit von 9 bis 16 Uhr. Da sich das aber nicht deckt, arbeiten wir auch noch außerhalb der Standardarbeitszeit bei Bedarf an Wochenenden oder bei Abendterminen. Viele Stunden sammeln wir bei Freizeiten, wie dem Konficamp und Fortbildungen, wie dem Grundkurs.

Entlohnung

Wir bekommen zur Zeit als FSJler_in 441 € monatlich als Taschengeld und Verpflegungspauschale.

Wer kümmert sich denn um die FSJler_innen?

Im Juwe haben wir professionelle Praxisanleitung. Wir führen regelmäßig Anleitungsgespräche und besprechen, wie das Jahr läuft. Sie hat einen Überblick über unsere Aufgaben, unsere Arbeitsstunden und unsere Urlaubstage. Vom Rahmen her ist die EJ München als unsere Trägerorganisation unser Arbeitgeber, während das Jugendwerk unsere Einsatzstelle ist. Bei der EJ München können wir uns melden, wenn es im FSJ Probleme gibt, die wir nicht mit dem Juwe klären können oder wollen. Diese beiden Ebenen bieten ein gutes Konzept und wir fühlen uns in jedem Fall gut aufgehoben!

 

 

Wie eng arbeitet man als FSJler_in mit den hauptamtlichen Jugendreferent_innen zusammen?

Wir arbeiten natürlich nicht versteckt in irgendeiner Ecke im Jugendwerk vor uns hin – ganz im Gegenteil! Das Verhältnis zu den Diakon_innen und Pädagog_innen im Jugendwerk ist sehr gut. Wir können jede Frage stellen, haben das Gefühl ernst genommen zu werden und erfahren positive Rückmeldungen. Wir unterstützen die Referent_innen, wo und wann immer sie uns brauchen. Durch die Offenheit, die jedes Teammitglied in der Arbeit mit uns ausstrahlt, lernen wir verschiedene Arbeitsmethoden und Sichtweisen kennen und verstehen zugleich besser, wie Jugendarbeit hinter den Kulissen abläuft.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Jugendmitarbeiter_innen in Augsburg aus?

Da man über das FSJ im Jugendwerk auf annähernd jeder Veranstaltung der EJ- Augsburg mit dabei ist, lernt man Ehrenamtliche aus vielen verschiedenen Arbeitsbereichen kennen. Junge motivierte Leute aus dem ganzen Dekanat trifft man auf Grund- oder Traineekursen, erfahrene Ältere bei z.B. dem Tag der Jugendausschüsse oder auf den Konventen. Außerdem erfahren wir vieles aus der Gremienarbeit – so sitzt Lydia jeder LK-Sitzung (Leitender Kreis) bei und ist dadurch mittendrin statt nur dabei. :o) Wenn ihr euch unsicher seid, weil ihr bis jetzt nicht so aktiv in der EJ wart und wenige Leute kennt, dann lasst euch sagen: „Anfangs ist es etwas schwierig, sich in die bestehenden Strukturen der EJ einzufinden, aber rückblickend kann man voller Überzeugung sagen: Es lohnt sich!“

„Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere“, so lautet der Slogan der EJ München für ein Freiwilliges Soziales Jahr. Nachdem wir bereits 50% unserer Zeit im Jugendwerk verbracht haben, können wir dazu ein Fazit ziehen. Die größten Gewinner_innen des FSJs sind wir selber! Neben dem Sammeln praktischer Erfahrung sowohl in der Arbeitswelt als auch im Lebensalltag, konnten wir einen großen Schritt in unserer eigenen Persönlichkeitsentwicklung voranschreiten. Es ist schlicht und ergreifend ein ganzes Jahr, in dem man ohne großen Leistungsdruck von außen reifen kann.

Die FSJ-Seminare: Im Laufe des Jahres nehmen wir an insgesamt 25 Seminartagen teil, die sich in 5 Seminarfahrten á 5 Tage aufteilen. Für diese werden wir vom Jugendwerk freigestellt, sie zählen als volle Arbeitszeit. Die Seminare, die von Referent_innen der EJ München gestaltet werden, verbringen wir mit einer festen Gruppe, die aus anderen FSJler_innen aus dem Süden Bayerns besteht. Dort tauschen wir Erfahrungen aus und erhalten wertwolle Tipps für den FSJ-Alltag, sowie thematische Inputs zu selbstgewählten Inhalten. Wir können von unserer Gruppe berichten: Es macht unglaublich viel Spaß! Mit den Leuten, die wir auf den Seminaren kennenlernen durften, haben wir Freundschaften aufgebaut, die über die EJ hinausreichen. Ein Jahr für mich, ein Jahr für andere!

Wenn wir bei euch Interesse geweckt haben, dann bewerbt euch noch heute!
Dazu schickt ihr ein Bewerbungsschreiben, einen Lebenslauf und eure Zeugnisse an:

sigrid.zimmermann@elkb.de

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