Bildung ist die Zukunft einer Gesellschaft.

In Deutschland – in Tansania – in der Welt.

Projektträger und Ansprechpartner

Evangelische Jugend Augsburg
Diakonin Marlene Winkler
Hooverstraße 1, 86156 Augsburg
Tel: 0821-24011 400
marlene.winkler@elkb.de

Spendenkonto

Empfänger Evang.-Luth. Gesamtkirchengemeinde Augsburg
EG Kassel
IBAN: DE50 5206 0410 0001 2018 08
BIC: GENODEF1EK1
Verwendungszweck: Spende Projekt Elimu

Über das Projekt

Das Projekt „elimu haina mwisho“, (dt.: “Aus-/Bildung hat kein Ende”, oder sprichwörtlich “Man lernt nicht aus”) unterstützt Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten der Südzentraldiözese in Tansania, unserem Augsburger Partnerdekanat. Diesen Kindern und Jugendlichen, welche in prekären familiären Situationen leben, wird finanziell geholfen oder gar ermöglicht, ihren schulischen Weg meistern zu können.

Kontakt zu unseren Kooperationspartnern

Der Arbeitskreis Tansania in Augsburg pflegt direkte Kontakte zu evangelischen Diakonen, Pfarrern, Dekanen und dem Bischof, sowie einigen Jugendlichen in der Südzentraldiözese (SCD) und hat regelmäßig Leute aus Deutschland vor Ort.
Das Headquarter der SCD hat verschiedene Referenten, die für bestimmte Themen zuständig sind. Unser Ansprechpartner ist Diakon Kirimia Ilomo aus Tandala, einer der Kirchengemeinden der Südzentraldiözese, mit welcher wir am meisten zu tun haben.
Wird in der aufsuchenden Arbeit ein Kind in einer prekären Lage vorgefunden, wird gemeinsam überlegt, welche Maßnahme oder Obhut am besten geeignet ist.

Ziele des Projekts

Geistliche Ziele
Unser Ziel ist, sich auf Augenhöhe auszutauschen, gemeinsam zu arbeiten und zu beten und ein Zeugnis zu geben: für eine Zukunft im christlichen Horizont für Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten.
Wirtschaftliche Ziele
Unser Ziel ist, den jungen Menschen in der Südzentraldiözese, die in prekären familiären Situationen leben, mit der Schulbildung ein Fundament für ihren Beruf zu geben. Sie werden damit ihre Familie unterstützen können, die im besten Fall selbst aus der prekären Lage kommen kann.
Soziale Ziele
Junge Menschen in prekären familiären Situationen kommen einerseits aus Haushalten, in welchen die Eltern an AIDS verstorben sind, oder aus Haushalten, in welchen der Vater die Familie verlassen hat. Die Familie versucht, sich selbst zu helfen – aber wenn zu viele Kinder in die Schule gehen möchten, ist es sehr schwer, die Schuluniform, das Schulmaterial oder (ab der Secondary School) das Schulgeld zu finanzieren.
Unser Ziel ist, diese Familien zu entlasten und mit der Übernahme der für die Schulausbildung notwendigen Finanzen die Situation für alle Familienmitglieder zu entspannen.

Wie Ihre Spende helfen könnte

  • 0,30 € … für ein Schulheft
  • 1,00 € … für eine warme Mahlzeit in der Mittagspause
  • 20,00 € … für eine neue Schuluniform
  • 40,00 € … für eine Fahrrad, dass den täglichen Weg zur weit entfernten Schule ermöglicht
  • 60,00€ … für die Schulgebühren der Secondary School für ein Jahr
  • 80,00 € … eine Nähmaschine, mit der ein Mädchen mit Behinderung nach der Ausbildung ihren Lebensunterhalt verdienen kann
  • 400,00€ … für die Internatsgebühren einer Secondary School oder Highschool

Nicht jede_r kann eine lange Patenschaft für Kinder in der dritten Welt übernehmen. Aber auch kleine und einzelne Beträge können den Unterschied machen! Darum bitten wir Sie um ihre Spende

Sie möchten gerne das Projekt “elimu haina mwisho” unterstützen, wissen aber nicht genau, wie? Hier finden Sie Ideen:

https://www.ej-augsburg.de/?p=2811

Information über die Situation in der Südzentraldiözese

In Tansania besteht Schulpflicht für Kinder und Jugendliche von 6 bis 14 Jahren. Es gibt in jedem etwas größeren Dorf eine Grundschule. Die zur Schule gehörenden Felder und Obstgärten werden von den Schülerinnen und Schülern bestellt und dienen dem Einkommen der Schule und der Finanzierung der Lehrer. Die Schüler lernen als erste Fremdsprache Kiswahili; ab der Secondary-School wird in Englisch unterrichtet, der zweiten Fremdsprache. Da die meisten Menschen in Tansania auf dem Land leben, ist das Bestellen der Felder und Obstgärten gleichzeitig wichtiger Unterricht.

Schon im Kindergarten haben die Kinder eine „Uniform“ zu tragen. In der Schule ist sie ebenfalls Pflicht. Sie kostet Geld, ebenso wie das Schulmaterial: ein Heft kostet 1.200 TSh, etwa 60ct. Zum Vergleich: ein Lehrer verdient im Monat rund 46.000 TSh, etwa 23 Euro. Die meisten Eltern in der SCD sind Vollerwerbslandwirte und haben nur einen Bruchteil dieses Einkommens.

Ludewa (eine unserer Partnergemeinden) hat nach Dar Es Salaam die höchste AIDS-Quote: 16% aller Menschen ab 18 Jahren sind infiziert. Medikamente sind unerschwinglich: Generica kosten 140$ pro Jahr/pro Person. Männer verlassen ihre Familien, gehen nach Dar Es Salaam zum Arbeiten und verschwinden dort oder bringen den Virus mit nach Hause. Jeder dritte Säugling wird durch seine HIV-erkrankte Mutter angesteckt und stirbt vor seinem fünften Lebensjahr.

Die Verwendung der Spendengelder

Das im Projekt gesammelte Geld wird den Kooperationspartnern übergeben. Das Headquarter der SCD koordiniert die drei Referate, die gemeinsam den Bedarf feststellen; dafür wurde ein Arbeitskreis eingerichtet; das Geld wird vom Referat „Youth and Education“ verwaltet.
Alle drei Referate unterstützten bereits Schülerinnen und Schüler, Studentinnen und Studenten. Zu jeder Zeit ist klar, dass die Kirche hier tätig ist. Tatsächlich würde das Projekt langfristig auch ohne unsere Hilfe bestehen, nur eben kleiner.
Das Projekt wurde von uns Projektpartnern zeitlich nicht beschränkt. Kinder und Jugendliche aus prekären familiären Situationen wird es immer geben.

Spendenberichte

2016-2019: https://www.ej-augsburg.de/?p=2834

2016, Eliza: https://www.ej-augsburg.de/?p=4146

Unser Flyer zum Download

Hier finden Sie den Flyer über das Spendenprojekt als PDF zum Download: Flyer_Elimu

Ebenso kann er auch als Falzflyer im Jugendwerk angefragt werden.

 

Vielen lieben Dank für Ihr Interesse!

Marlene Winkler

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